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Jahreshauptversammlung Feuerwehr Greußen

Greußen 28.01.2017

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37 der 39 wahlberechtigen Kameradinnen und Kammerraden der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) waren zur Jahreshauptversammlung anwesend.
Sie musste aber rund 20 Minuten später beginnen, da  eine gute Stunde zuvor ein Teil von Ihnen zu einem Unfall durch die Leitstelle auf die Landstraße zwischen Clingen und Wasserthaleben beordert wurde.

Nach ersten Sicherungsarbeiten wurden sie durch die Grüninger Wehr abgelöst und fuhren ebenso schnell wieder in die Wache. 
Dann schnell nach Hause, umziehen und wieder in der Festtagsuniform zur Versammlung.
So wartete Wehrführer Frank Hoier geduldig, bis der letzte Platz genommen hatte.
Und der war knapp bemessen, denn die Partner waren mit eingeladen.
Nach der Begrüßung verließ er den Rechenschaftsbericht 2016. 
Zuerst kamen die Einsätze und Hilfeleistungen zur Sprache.
Besonders ärgerlich waren die drei illegalen Gewerbe-Müllverbrennungen in Greußen.
Als besonders positiv erwähnte er, dass es keine Verkehrstoten zu beklagen gab.
Dafür nehmen aber die Nottüröffnungen von Wohnungen zu.
Weiterhin gab es 3 Absicherungsmaßnahmen für örtliche Feierlichkeiten, das würden wir gerne nur machen.

-          Ausgerückt wurde zu 52 (64 in 2015) Einsätzen

-          922 Stunden (929 Stunden in 2015) wurde Hilfe geleistet

-          17 Brandeinsätze, davon je in der ehemaligen Mosterei und im Kulturhaus

-          5 Verkehrsunfälle, davon 4 auf der B4,

-          27 Hilfeeinsätze

-          3 Fehlalarmierungen

-          41 aktive Einsatzkräfte, davon 9 Frauen ergibt einen Altersdurchschnitt von 34,92 Jahre

-          25 Mitglieder in der Jungendfeuerwehr, davon 5 Mädchen

 

FFW 28.01.2017

Greußen 28.01.2017 Fotos: P.Georgi

 

Er führte im Einzelnen die weiteren Einsätze auf und stellte fest, dass die Tagalarmsicherung auch in 2016 gegeben war.
So waren 52 Einsätze von Montag bis Freitag in der Zeit von 6 bis 18 Uhr abzusichern.
Dabei waren durchschnittlich 11 Einsatzkräfte beteiligt. Gut ist, dass die Stadt selber 4 beschäftigt und andere in der Nähe arbeiten. 
Das Einsatzteam wird in 2017 durch weitere Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr vergrößert. 
Weiter führte er auf, das 24 Dienstversammlungen und im Durchschnitt 26 Kräfte an Schulungen mit 1359 Ausbildungsstunden, teilnahmen.
Damit sind wir gut aufgestellt und auf dem neusten Stand der theoretischen Technik.

An der Technik selbst gibt es noch einiges, was zu verbessern ist.
So an dem historischen 56 Jahre altem LF 16-TS8/s 4000-1, der schon längst in der Rente sein sollte.
Weiter wurden auch wieder Wettkämpfe organisiert und bei anderen Wehren daran teilgenommen. 
Der Spezialisierung Katastrophenschutz hat 588 Ausbildungsstunden absolviert.
Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Wehren erfolgte vorbildlich.
Die Absage der zur Gewohnheit gewordenen Rentnerweihnachtsfeuer durch den Bürgermeister René Hartnauer (SPD) wurde von den Kameradinnen und Kameraden nicht hingenommen.

Buchstäblich aus dem Boden, stampften sie eine Feier, die es bis dahin noch nicht gegeben hat.
Dabei gab es überwältigende Unterstützungen von außen und aus den eigenen Reihen.

Nach Beendigung seines Berichtes gab es eine stehende Ovation ihm zu Ehren.

Dann berichtete der Jugendfeuerwehrwart Mario Hasenbein aus seinen Tätigkeiten.
Dabei kann er sich auf die Kammeraden Thomas Hasenbein, Markus Lange und Erik Handschel als Jugendgruppenleiter bestens verlassen.
Wieder wurden viele Veranstaltungen und Wettkämpfe absolviert.
Auch die traditionellen Fahrten gehören dazu. 
Er betone dass diese oftmals für die Kinder die einzige Möglichkeit ist, eine kleine Reise zu unternehmen.
Dabei wird aber der Grundstein zur Kameradschaft gelegt.

Karl-Heinz Schwara berichtete, dass die Feuerwehrhistorik nun schon Europaweit bekannt ist und sie bei vielen fremden Veranstaltungen die historische Technik vorstellen.
Die Alterskammeraden beteiligten sich an der Fahrt nach Tirol und treffen sich regelmäßig.

Im Anschluss bedankte sich der Bürgermeister für alle Hilfeleistungen und Unterstützungen.
Einen besonderen Dank, sendet er an Frank Hoier und Matthias Blume für ihren unermüdlichen Einsatz und die fachlich gut aufgestellte Truppe.
Sie wurden mit einem Geschenk als persönlichen Wertschätzung, geehrt. 
René Schwara bedankte sich im  Namen aller Greußner Mitglieder für die unermüdliche Tätigkeit und ihnen wurde durch die Kameraden je ein spezieller Liegestuhl mit Schlauchbespannung überreicht.
Die Stühle waren in der Größe XXL, passend zur Statur der beiden gefertigt.

Dann spann die Landrätin Antje Hochwind (SPD) den Bogen noch einmal zum Jahr 1992 zurück.
Hier fand sich die Feuerwehr neu zusammen und  Frank Hoier übernahm die Führung am 01.02.1922 von Heinz Dorfmann.
Ihm zur Seite stand ab da Matthias Blume.
Sie sprach die nicht zu erfassende Zahl an Stunden in der ehrenamtlichen Ausübung der Einsatzkräfte an.
Gerade im Kyffhäuserkreis ist das Ehrenamt noch sehr stark vertreten. Die Kameradinnen und Kameraden setzen oftmals ihr Leben ein um anderen zu helfen.
Nicht unerwähnt soll auch das Bangen der Ehepartner sein, wie kommen sie vom Einsatz zurück. 
Herr Hoier hat sich besonderer Verdienste im Katschutzug des Kreises erworben.
Nun ehrte Frau Hochwind, Frank Hoier mit der hohen Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbandes und steckte ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber, an. I
m Anschluss bekam er noch die Verdienstmedaille des Kyffhäuserkreises.

Herr Blume wurde mit der Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes in Gold geehrt.
Zu den Gratulanten zählte auch der VG Vorsitzende Ulrich Georgi, er bemerkte, wann sind denn die Männer mal zu Hause, anspielend auf die hohe Ehrenamtstätigkeit.

Peter Ortleb (Kreisbrandinspektor) und Günter Herting (Geschäftsführer im Kreisfeuerwehrverband e.V.) sprachen gleichfalls ihren Dank aus.

Herr Herting fügte noch hinzu, Frank Hoier hinterlässt große Fußspuren.

Dann folgten die Beförderungen an den Mitgliedern der FFW.

Nun ging es in das Gerätehaus zur Schlüsselübergabe für das neue gebrauchte Fahrzeug.
Es soll nun für etwa drei Jahre seinen Dienst tun, ehe ein Neue angeschafft werden kann, so die Landrätin.

Nach dem obligatorischen Groß-Gruppenbild vor und auf dem DLK 23-12, ging es auf den Hof.
Tage zuvor hatten Matthias Wallrodt und Kai Witzenhause eine spezielle Einweisung zur Bedienung der Drehleiter erhalten. '
Herr Witzenhause hatte dafür seine Geburtstagsfeier geopfert.
Nun stellten sie das Fahrzeug auf und Frau Hochwind ging mit René Schwara in den Korb.
Langsam wurden beide in den nächtlichen Himmel gehoben.

Im Anschluss ging es zur geheimen Wahl des Wehrführers und seines Stellvertreters.
Die Spannung stieg wie bei der Präsidentenwahl in Amerika.
Nur einer, Mario und Thomas Hasenbein, René Schwara oder Ingo Wolf waren nun in der aufgestellten Wahlkabine auf den Wahlscheinen, anzukreuzen.
Herr Schwara wurde eindeutig zum neuen Wehrführer und Herrn Wolf als sein Stellvertreter, gewählt.
Aus den Händen des Bürgermeisters erhielten sie die Ernennung.
Im Anschluss wurde mit den Partnern der Kameradinnen und Kameraden verdienterweise gefeiert.

Befördert wurden:

-          zum Feuerwehrmann Sven Köhler

-          zum Oberfeuerwehrmann Michael Ackermann

-          zur Oberfeuerwehrfrau Melanie Hocke und Sina Gleißberg

-          zum Hauptfeuerwehrmann Andreas Bracke Erik Handschel und Florian Hocke

-          zum Löschmeister André Nowak, Heiko Schwara, Mario Schwara und Stefan Witzenhausen

-          zum Brandmeister Christian Hartung und Ingo Wolf

Auszeichnungen für 25 Jahre aktive und pflichtbewusste Tätigkeit mit dem silbernen Brandschutzeichen:

-          Thomas Haberkorn, Manuela Hasenbein, Thomas Hasenbein, Doreen Pohlmann und René Schwara;

Das goldene Brandschutzabzeichen für 40 jährige Tätigkeit gab es:

-          Matthias Blume, Wilhelm Fritzsche, Frank Krause;

(PG)

 

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