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Wenigenehrich

Ortsteil der Einheitsgemeinde Stadt Großenehrich

Einwohner: 116
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Die Entstehung des Ortes Wenigenehrich ist in engem Zusammenhang mit der geschichtlichen Entwicklung von Großenehrich als regionalem Zentrum zu sehen.
Seit dem ausgehenden 9. Jahrhundert besaß das Stift Gandersheim, das Hauskloster der Ludolfinger, reiche Besitzungen in und um Großenehrich.
Dazu gehörte auch Wenigenehrich.
Der Ort selbst gehört zum Kyffhäuserkreis und liegt westlich von Großenehrich in einer Bodenmulde.
Die umgebende Landschaft gehört zu den Ackerhügelländern nördlich des Thüringer Beckens und wird durch großflächige Feldfluren von der Landwirtschaft geprägt.
Verbindende Elemente zur offenen Flur sind kleine Bäche, Feldwege und Obstbaumreihen.
Wenigenehrich liegt ca. 1 km südlich des Hebetales.
Im nördlichen Bereich fließt der Bennebach durch den Ort.

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Von der Anlage her ist der kleine Ort ein Haufendorf.
Die Gebäude sind in niedrig geschlossener Bauweise errichtet und haben überwiegend einen Hof mit Nebengebäuden wie Stall oder Scheune.
Im Ortskern überwiegen alte Fachwerkhäuser. Nur in den Randbereichen des Ortes sind Neubauten mit Putzfassaden und Vorgärten entstanden.
Die Innenhöfe sind nur in Teilbereichen versiegelt.
Bei den Straßen und Gassen überwiegt Kopfsteinpflaster aber auch unversiegelte Bereiche und Flächen mit Trittflurvegetation sind vorhanden.
Die Hauptstraße ist beiderseitig mit Bürgersteigen versehen. Artenreiche Nutzgärten mit Obst- und Gemüseanbau und Kleintierhaltung schließen sich an die Bebauung an.
Alte Natursteinmauern, zumTeil versiegelt aber auch mit Fugen- und Kronenvegetation, sind als Begrenzung zur Straße erhalten geblieben.
Die Dorfkirche ist aus regionalem Naturstein errichtet. An deren Südseite befindet sich eine alte Blutbuche, welche als Naturdenkmal vorgeschlagen wurde.
Der „Bennebach“ durchfließt im nördlichen Randbereich den Ort von West nach Ost. Die Uferbereiche sind überwiegend von Laubgehölzen überschattet.
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