Novalis-Diakonieverein e.V. Ebeleben

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Nun endlich hat es geklappt.
Zweimal, wegen feuchter Wiesen und Wege verschoben, fuhren am Mittwoch Fünfzehn Radler durch das Helbetal.

An den Diakonieheimen Grüningen, Greußen und Ebeleben wurden die Fahrräder auf dem LKW der Firma Peter Georgi verladenen.
Die Radler stiegen in den Bus der Firma Renate Stelle.
Dann ging die Fahrt nach Friedrichsrode.
Von hier starten die Pedalritter auf dem Weg zu den Helbequellen.
Als vor vier Wochen eine Probebefahrung vorgenommen wurde, sprudelte noch viel Wasser aus den Kalkschichten.
Jetzt waren sie trockengefallen, die zwei Quellen im Feuergrund.

Radtour des Novalis-Diakonieverein e.V. Ebeleben

Radtour des Novalis-Diakonieverein e.V. Ebeleben Helbetal 17.07.2013 Fotos: P.Georgi

Am Zusammenfluss mit den anderen Quellflüssen aus dem Tal von Holzthaleben herunter, wurde am Helbehaus Halt gemacht.
Auch hier ist alles trocken und nur noch der nackte Kalkgestein im Flussbett zu sehen.
Er hebt sich besonders hell gegenüber dem saftigen Grün mit dem etwa einen Meter hohen Gras, ab.
Weiter geht es beschattet über geschotterte Wege neben dem trockenen Flussbett, bergab.
Am Waldhaus, ehemals Pionierhaus,  wird wieder die Talseite gewechselt und jetzt direkt auf der Wiese gefahren.
Dabei mussten alle mehrmals durch Wasserlöcher fahren.
Meistens sind aber auch Knüppelbrücken da, die man benutzen konnte.
Nur die mutigsten fuhren mit Schuhe aus, durch das bis Knietiefe frische Wasser.
Ja wo das Wasser nun überhaupt wieder herkommt, hat keiner bemerkt.

In einer Wegbeschreibung war zu lesen, es tritt einfach aus den Kalkschichten hervor und kann aber auch einfach wieder verschwinden.
Viele zu schnell geht die Fahrt, um die einzigartige Natur auf sich wirken zu lassen.
Wieder passierten die Radler eine der vielen Biegungen und dann die Überraschung.
An einem Rastplatz war eingedeckt.
Weißes Porzellan, Kaffeekannen und Kuchen stachen in die Augen.
Daneben der Wirt, Walter Meißner, vom Ratskeller aus Clingen hieß alle willkommen.
Schnell hatten alle Platz genommen und nahmen das Angebot zur Stärkung dankend an.
Dann ging es weiter und an der Steinmühle, unterhalb von Dietenborn, geht es auf die Straße.
Bisher sind es 135 Höhenmeter weniger und ca. 13 km Fahrweg.
Unter der nächsten Landstraßenbrücke zweigt der erste Mühlgraben ab.
Er hatte früher die Bretter- und Kühnsmühle betrieben.
Heute, beider wieder bewohnt, stürzt das Wasser nur noch am ehemaligen oberschlägigen Mühlrad über die Kante in den Untergraben.
Weiter auf der Landstraße geht es links ab nach Himmelsberg.
An der neuen Landstraßenbrücke, sind Flussabwärts noch die Mauerreste der alten Brücke aus den vergangen Jahrhunderten zu erkennen.
Jetzt wird das Flusstal verlassen.
Ein Weiterkommen ist nur im Frühjahr mit wenig Gras und zu Fuß möglich.
Dafür ist aber dieser Abschnitt besonders naturbelassen.
Der lange Anstieg nun auf der Straße, trieb allen mächtig den Schweiß auf die Stirn.
Um den Schwung nicht zu verlieren, machte keiner am Dr. med. Wilhelm Klemm Gedenkstein halt.
Erschöpft ist man im „Weihnachtsmanndorf“ angekommen.
Nach einer Rast geht es weiter über den Mittelberg, vorbei an der Wüstung Batzgerode, zum Naturschutzgebiet Hotzenberg.
Hier meint man sich in die Mangrovenwälder der Amazonas versetzt.
Dichter Baumbewuchs macht es so richtig dunkel.
Mehrere Seen sind entlang des Weges.
Das Wasser ist komplett grün bedeckt und die Bäume stehen mitten drin.
Die sehr zahlreichen hungrigen Mücken trieben die Radler weiter, obwohl der Anblick faszinierend ist.
Nachdem der Wald endete, war ein fantastischer Weitblick, weit über Ebeleben hinaus, möglich.
Den Großen Weinberg hinab ging es auf Schotterstraße auf den Güterbahnhof von Ebeleben zu.
Dann über den neuen Fernradweg zum Karl Marien Haus in den angrenzender Barockgarten, war die letzte und bequemste Wegstrecke, der ins gesamt 26 km.
Hier bedanke sich Frau Gudrun Knoch, Leiterin von Grüningen und Greußen, bei den Firmen Walter Meißner, Renate Stelle und Peter Georgi für die Unterstützung bei der Fahrt.
Weiterer Dank an Herrn Wolfgang Sölter, der die Route vorbereitete und an Herrn Albrecht von Bonin, der die Verköstigung mit frischen Getränken und Bratwurst vornahm.
Nach einer gemütlichen Stunde ging es wieder mit LKW und Bus nach Greußen und Grüningen zurück.
In den Gesichtern der Diakonie Mitarbeiter war Erschöpfung zu sehen, aber die wunderschönen Eindrücke werden viel länger halten als der erstrampelte Muskelkater.

(PG)

 

 

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